FAQs - Häufig gestellte Fragen

Hier beantworten wir eure Fragen

Was sind Nahrungsergänzungsmittel?
Nahrungsergänzungsmittel sind spezielle Lebensmittel, die den Körper zusätzlich zur normalen Ernährung mit Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen oder anderen Stoffen mit ernährungsphysiologischer Wirkung versorgen.

Sollte man Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, auch wenn man sich gesund ernährt?
Wenn sichergestellt ist, dass man sich jeden Tag ausgewogen, frisch und vielseitig ernährt und auch aufgrund besonderer Umstände kein Extra-Bedarf vorliegt, benötigt man keine Nahrungsergänzungsmittel. In der heutigen Zeit fehlt aber vielen die Zeit genau dieses zu erfüllen.

Warum gibt es die meisten Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform?
Es ist ein Mythos, dass die Inhaltsstoffe sonst so nicht vom Körper aufgenommen werden. Somit setzen viel Hersteller auf dieses Argument. Dann müssten wir aber auch Obst und Gemüse in Kapseln stecken.

Warum gibt es Sanatura Produkte nicht in Kapselform? 
Eine Kapsel besteht meist aus Gelatine (tierisch) oder aus Hydroxypropylmethylcellulose. Es sollte also genau hingeschaut werden, was ihr mit der Kapsel noch zusätzlich einnehmt. Darüber hinaus löst sich die Kapsel durch die Säure oft schon im Magen auf und nicht - wie viele Hersteller suggerieren - im Darm. Unsere eingesetzten Stämme haben eine hohe Resistenz gegenüber Magen- und Gallensäure und kommen somit im Darm an. 

Wir verzichten auf unnötige Zusatzstoffe und bieten unsere Produkte vorallem in Pulverform an. So setzen wir auf die bewährte Kombination aus Milchsäurebakterien und darmfreundlichen Ballaststoffen, die auch aufgrund der dadurch notwendigen Portionsgröße nicht in eine Kapsel passen.

Übrigens kann Joghurt auch Aktivkulturen beinhalten und braucht keine Kapsel.

Was ist der Vorteil der Einnahme eines Pulvers versus einer Kapsel?
Ein in Flüssigkeit aufgelöstes Pulver ist sehr gut bioverfügbar und beeinflusst die Verdauung günstig. 

Was sind Probiotika?
Ein probiotisches Produkt (probio = für das Leben) enthält spezielle lebende Mikroorganismen wie z.B. Milchsäurebakterien, die bei mengenmäßig ausreichender Aufnahme einen gesundheitsfördernden Einfluss auf den Organismus haben. Seit langem erforscht ist ihre Wirksamkeit auf Verdauung und Immunsystem, speziell bei Durchfall, Verstopfung, entzündlichen Darmerkrankungen, Harnwegsinfekten und als Vorbeugung vor Allergien und Neurodermitis.

Was sind Präbiotika?
Präbiotika sind Ballaststoffe, die nützlichen Milchsäurebakterien wie Laktobazillen und Bifidobakterien als Nahrungsgrundlage dienen und so ihre Ansiedlung und Vermehrung im Darm fördern. Sie können auf diese Weise die Zusammensetzung der Darmflora günstig beeinflussen.

Was versteht man unter Symbiotikum?
Ein Symbiotikum ist eine Kombination aus probiotischen (Milchsäure-)bakterien und präbiotisch wirksamen Ballaststoffen wie z.B. Inulin, Oligofructose oder Akazienfaser.

Ist Maltodextrin bei einer Darmsanierung nicht schädlich? 
Nein. Bei Maltodextrin handelt es sich um ein Kohlenhydrat, das aus Stärke gewonnen wird. Maltodextrin ist kein Zucker und nicht zu verwechseln mit Maltose, dem süß schmeckenden Malzzucker. 

Maltodextrin garantiert die besonders gute Löslichkeit unserer Mifloran Produkte in Wasser, Tee, Fruchtsaft oder Joghurt. Um eine homogene Verteilung der Bakterien in den Dosen zu gewährleisten, werden die Milchsäurebakterien mit Maltodextrin vorgemischt. Andere Hersteller setzen zu diesem Zweck Glucose (= Traubenzucker) ein. 
Maltodextrin schützt die Milchsäurebakterien außerdem vor der agressiven Magensäure. 
Bei der Aufspaltung von Maltodextrin im Darm werden ebenso wie bei allen Stärken (übrigens auch aus Vollkornmehl etc.) Zuckerbausteine frei. Die Menge an Maltodextrin in einer Tagesportion von z.B. MifloranPlus ist aber so gering, dass es auch Diabetikern empfohlen wird.

Wann sollte man am besten Probiotika einnehmen?
Zum Frühstück

Sollte man so viele Bakterienstämme wie möglich in einem Produkt einnehmen?
Nicht die Menge an Stämmen, sondern ihre Qualität ist entscheidend. Angesichts der Billionen von Bakterien im Darm ist es nicht ausschlaggebend, ob ein Produkt 2 oder 15 Stämme enthält. Wichtig ist, dass die Unbedenklichkeit der Bakterien für den Menschen gewährleistet ist, dass sie die Magen-Darm-Passage überleben, also wirksam bleiben, und dass sie im Darm ein Milieu herstellen, in dem sich weitere nützliche Bakterien aus der täglichen Nahrung wohlfühlen und ansiedeln.

Worin unterscheiden sich die Bakterienstämme?
Die Wirkung auf den Stoffwechsel ist stammspezifisch und muss durch Studien bewiesen sein. Außerdem sind nicht alle Stämme gleichermaßen stabil bei Verarbeitung und Lagerung.

Wie bewahrt man Probiotika auf?
Pulverförmige Probiotika sollten nach jeder Entnahme gut verschlossen und bei Zimmertemperatur gelagert werden. Wichtig ist, dass der Inhalt vor Feuchtigkeit geschützt bleibt.

Bei welchen Beschwerden können Probiotika / Präbiotika helfen?
Bei unregelmäßiger Verdauung wie Reizdarmsymptomatik, speziell bei Durchfall, Verstopfung, Blähungen, entzündlichen Darmerkrankungen, bei Neigung zu Infekten wie z.B. Harnwegsinfekten bei Frauen und auch als Vorbeugung vor Allergien und Neurodermitis.

Was ist ein Mikrobiom?
Mikrobiom bezeichnet die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die spezielle Körperkompartimente wie z.B. den Darm besiedeln. 

Kann man Probiotika während der Einnahme von Antibiotikum einnehmen?
Es wird sogar ausdrücklich empfohlen. Spezielle Stammmischungen, die an Patienten im Zusammenhang mit einer Antibiotikatherapie klinisch geprüft wurden, können das Mikrobiom während einer Antibiotika-Therapie stabilisieren und vor Antibiotikatypischen Nebenwirkungen schützen.

Wann sollte man keine Probiotika / Präbiotika einnehmen?
Z.B. bei einer Immunsuppressions-Behandlung aufgrund einer Organtransplantation. Auch nach Darmoperationen ist zunächst Rücksprache mit einem Arzt empfohlen, um das „richtige“ Produkt zu finden.

Wie lange sollte man Probiotika/ Präbiotika einnehmen?
Bei dauerhaften Problemen am besten regelmäßig und langfristig. Bei der EInnahme von Antibiotika können 6 Wochen ausreichend sein, wenn ansonsten nie Darmbeschwerden vorlagen.

Sind Milchsäurebakterien vegan?
Ja, es hängt aber vom Nährboden ab, auf dem sie wachsen. Vegane Milchsäurebakterien werden auf veganen Nährböden vermehrt. Auch in der Natur kommen Milchsäurebakterien in pflanzlichen Lebensmitteln wie z.B. Gemüse vor.